Freitag, den 26.11.1999 ging es in aller Frühe los. Ausgemacht war Abfahrt 6.00 Uhr. Erstaunlicherweise konnte der Bus bereits 6:03 starten! Die Fahrt verlief ohne Größere Staus. So war
man gegen 15 Uhr in Hamburg. Bis zum Hotel dauerte es aber nocheinmal ca. 1 Stunde. Schnell wurden die Koffer im Hotel abgestellt. Und dann ab zum Italiener um die Ecke was Essen. Danach ging man getrennte Wege. Einige besuchten
das Musical Cats, andere das Musical Buddy Holly, wieder andere suchten nach dem Phantom der Oper. Weitere Gruppen zogen es vor die Hamburg und St. Pauli näher kennenzulernen. Den Samstagmorgen verbrachte wiederum jeder nach
belieben. Weihnachtsmarkt, Hafenrundfahrt, Stadtbesichtigung, wie auch immer. Mittags gings dann zum Dance Cup. Abwechselnd kamen die Gruppen mit Handgeräten, des Jazztanz und des "Modern Dance" an die Reihe. Dies bot den
Zuschauern ein abwechslungsreiches Bild. Nachdem einige Formationen ihr Können dargeboten hatten, wurde schnell klar, dass sich die Damen des TVM vor den anderen Gruppen nicht zu verstecken brauchten. Der Einmarsch unserer
Tanzgruppe wurde von Wunderkerzen begleitet. Die Fans hatten sich vorher an 3 strategisch wichtigen Standpunkten verteilt (zugegeben - teilweise aus Platzgründen) und somit für einen stimmungsvollen Beginn gesorgt: Wunderkerzen in
der einen, Jubelrufe aus der anderen und Blitzlichtgewitter aus der dritten Ecke - Wow! |
|
Der Tanz unserer Mädels und Damen war - von Kleinigkeiten abgesehen - fehlerfrei. Er war nicht nur bei den mitgereisten Hools gut angekommen. Dem Lautstärkepgegel des Beifalls nach gefiel er auch
allen neutralen Zuschauern. Optisch war die Aufführung des TV Morlautern ganz offensichtlich einer der Höhepunkte der Veranstaltung. Aber die Vorgaben der Kampfrichter beziehen sich nicht nur auf den Showeffekt des Tanzes. Sie
bewerten unter anderem auch technische Schwierigkeiten wie Drehungen, Schrittfolgen und was weiss der Kuckuck noch. Die im Vergleich zu den Rheinland-Pfalz Meisterschaften deutlich niedrigere Wertung sorgte nach dem ersten Jubel
über den geglückten Tanz für etwas Enttäuschung und Verärgerung. Diese verflog aber bald wieder als feststand, dass man mit Platz 10 immerhin zu den Top Ten in Deutschland gehört. Am Sonntagmorgen hatte jeder nocheinmal die
Möglichkeit etwas auf eigene Faust zu Unternehmen. Ob Reeperbahn, Michel, Weihnachtsmarkt oder Landungsbrücken. Mittags gings dann wieder Richtung Heimat. Am Dorfplatz angekommen, wartete bereits eine Delegation des TVM und
begrüsste und beglückwünschte die Erfolgreichen Tänzerinnen und mitgereisten Anhänger mit Glühwein, Sekt und Bier. |